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Physiotherapie

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Physiotherapie in Minden

Seit 20 Jahren gehört Raulwing zu den führenden Physiotherapiepraxen in Minden.

Unsere Leistungen im Überblick:

Manuelle Therapie ist eine Untersuchungs- und Behandlungstechnik, die sich mit dem Auffinden und Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat befasst.
Die Untersuchung erfolgt im Anschluss an die klinische Diagnostik und hat das Ziel betroffene Gewebestrukturen zu erkennen, die Aktualität der Läsion über die Gewebsirritation zu bestimmen, sowie die Kausalität der Beschwerden aufzufinden.
Die Ursache der Beschwerden liegt häufig in einem Missverhältnis zwischen Belastbarkeit und Belastung.
Somit soll die Behandlung dieses Missverhältnis beheben und das physiologische Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen.
Dazu werden sowohl passive, mobilisierende Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Kräftigung und Stabilisation oder Eigenmobilisation zum Einsatz kommen.
Der Patient erhält zusätzlich eine Anleitung zu Eigenübungen, welche die Arbeit des Manualtherapeuten unterstützen sollen.

Diese Therapie stellt eine umfassende Form der Gelenk- und Weichteilbehandlung dar. Es fließen sowohl Gesichtspunkte der Manuellen Therapie an Wirbelsäule und der großen Gelenke ein, als auch eine gezielte Behandlung von Muskeln, Sehnen und Bändern. Voraussetzung für alle diese Behandlungen ist eine sehr intensive Befundaufnahme und Diagnostik der betroffenen Strukturen durch Tast- und Funktionsbefund.
Die Behandlung erfordert ein enges Zusammenspiel zwischen der ärztlichen Diagnostik / Therapie z.B. mit lokalen Injektionen auf der einen Seite und der physiotherapeutischen Befundung /Behandlung auf der anderen Seite.
Ein wichtiger Teil der physiotherapeutischen Behandlung sind die Querfriktionen an gereizten Sehen und Bändern. Die Querfriktion wird als intermittierende Spezialmassage an Muskel- Sehnenübergängen und Sehnen-Knochenübergängen ausgeführt.
An diesen Sehnenübergängen entstehen durch sportliche oder chronische Überlastungen sehr häufig entzündungsähnliche Zustände, die sehr schmerzhaft sein können.

Hierzu zählen:

  • Schulterschmerzen (PHS)
  • Tennisellbogen
  • Achillessehnenreizungen
  • Bänderdehnungen an Fuß- und Kniegelenken

Die Therapie soll die entzündungsähnlichen Zustände und die in der Sehne eingelagerten Ödeme beseitigen. Auch wird eine Wirkung auf die Struktur der Sehnen beschrieben.

Die Methode wurde von Berta Bobath, Krankengymnastin und ihrem Mann, Dr.Karel Bobath, Neurologe, entwickelt. Nach dem Bobath-Behandlungskonzept werden Kinder behandelt, die aufgrund einer frühen Hirnschädigung bewegungsgestört sind (Spastiker, Athetotiker u. a.).Während der Behandlung lernt das Kind unter den Händen des Therapeuten normale Bewegungsabläufe am eigenen Leib kennen.
Die durch die Schädigung vorhandenen abnormen Haltungs- und Bewegungsmuster müssen gehemmt werden, damit willkürliche, koordinierte Bewegungen ausgeführt werden können.Die Schulung der Kopf- und Rumpfkontrolle, Gleichgewichtsreaktionen, Gleichgewichtsübertragungen von einer auf die andere Körperseite, stehen im Vordergrund der Behandlung.
Als Leitfaden dienen die normalen Entwicklungsstufen des Säuglings und Kleinkindes.Ein wichtiger Aspekt ist die Anleitung der Eltern. Die Haltung und Lagerung des Kindes und die Beschäftigung mit dem Kind werden so gestaltet, dass pathologische Bewegungen gehemmt werden zugunsten einer normalen Bewegungsbahnung. Optische, akustische und taktile Stimulation (Tapping, Druck und Zug) werden in die Behandlung mit einbezogen (sensomotorisches Training).
Der Behandlungsbeginn wird möglichst frühzeitig angestrebt, um die Hirnfunktion während der Reifung in den ersten Lebensmonaten günstig zu beeinflussen. Die Behandlung nach Bobath wird auch modifiziert in der Erwachsenen-Therapie angewandt, bei allen Bewegungsstörungen, die durch Hirnschädigungen hervorgerufen werden (z. B. Halbseitenlähmungen, Hirntumoren, Hirnverletzungen).

Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers.
Die Methode wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellebrandt, Pavlow u. a. beschrieben wurden. Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung.
Die Bewegungsmuster (Pattern) zeigen sich in Halte- (statisch) und Bewegungsfunktionen (dynamisch) unseres Körpers. Überwiegend sind sie für das nicht geübte Auge weniger auffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskulatur spiralig angelegt ist. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Es werden Stimuli wie z. B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, Extero- und Propriozeptoren ausgenutzt. ln einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch -entspannung. (Anbahnung bzw. Erleichterung einer Bewegung).Ziele der Anwendung sind:
Muskelspannung normalisieren (z. B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren). = fazilitieren

  • Fördern der motorischen Kontrolle
  • Fördern der Mobilität
  • Fördern der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
  • Fördern der Geschicklichkeit, Koordination

Die Auswahl und Durchführung der Pattern und Techniken richten sich immer nach der individuellen Situation des Patienten. Die Therapie erfasst den Menschen ganzheitlich und setzt immer bei seinen stärksten Körperabschnitten an, um gezielt die Schwächen im Sinne der motorisch normalen Funktionen zu erreichen. Auch psychologisch bedeutet dieser Therapieansatz, dass der Patient seine Stärken erspürt und positiv motiviert gezielte Aktivitäten

Die cranio-sacrale Behandlungsform wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Dr. W.G. Sutherland auf der Basis der Osteopathie und von Dr. A. Still begründet (Craniale Osteo-pathie). Mit dem Sutherland-Modell entwickelte Franklyn Sills die Craniosacrale Biodynamik und gestaltete sie zu einer umfassenden professionellen Ausbildung, die nun international gelehrt wird.
Was ist Cranio-Sacral-Therapie ?
Die Cranio-Sacral-Therapie ist eine sanfte, nicht invasive Therapie. Grundlegend ist der Cranio-Sacral-Rhythmus, der Lebensatem, der in den Geweben, in den Flüssigkeiten – insbesondere in der Gehirnflüssigkeit (Liquor oder Cerebrospinalflüssigkeit) – und im ganzen Körper wirkt. In der Cranio-Sacral-Therapie behandeln wir den Menschen, nicht die Nierensteine. Wir nehmen nicht das Öllämpchen aus dem Auto heraus, wenn es warnt, sondern schauen nach dem Öl (Dahlke). Da die Cranio-Sacral-Therapie sehr sanft ist, kann sie auf allen Altersstufen vom Neugeborenen bis zum Greis angewandt werden.

Technik der Cranio-Sacral-Therapie
Durch leichte Berührung an Körper, Kreuzbein und Schädel sammelt der Therapeut Informationen über den körperlichen Zustand des Patienten. Nach dem Arndt-Schulz-Gesetz aktivieren schwache Stimuli, starke Stimuli hemmen und verursachen eine (physiologische Sperre). Wir verwenden in der Cranio-Sacral-Therapie deshalb vorwiegend schwache Stimuli. Wir gehen erst in die Richtung, wo sich die Blockierung leichter verschieben lässt (indirekte Technik). Erst dann gehen wir in Richtung der Restriktion. Beispiel: Wollen wir die geballte Faust des Partners auseinanderziehen, vergrößert sich der Widerstand (direkte Technik). Drücken wir die Faust erst nach innen, verringert sich der Widerstand (indirekte Technik), und die Finger lassen sich aus der Faust herausziehen.
Mit indirekter Technik kann man auf fasziale Bewegungseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, den Energiefluss verbessern, die Vitalität erhöhen und somit die Selbstheilungskräfte aktivieren.

Die Behandlungsmethode E-Technik ist neurophysiologische physiotherapeutische Therapie auf entwicklungskinesiologischer Basis und definiert in ihrer wesentlichen Aussage das Prinzip qualifizierter Fortbewegung.
Die Technik wurde von Peter HANKE als eine ganzheitliche Behandlungsmethode zur krankengymnastischen Behandlung für Kinder und Erwachsene entwickelt. Die Methode ist ein eigenständiges, an Haltung und Bewegung orientiertes Therapieprogramm und bei allen Erkrankungen des Nerven- und Bewegungssystems individuell anwendbar.
E-TECHNIK ist ein Behandlungsverfahren, dass bei bewusster Ausnutzung der vorhandenen Bahnungs – und Hemmungsmechanismen des Nervensystems unter Berücksichtigung der motorischen und sensorischen Entwicklung in der Lage ist, gestörte Bewegungsmuster zu verändern und zu ökonomisieren. Als Behandlungskonzept orientiert sich E.-TECHNIK an der sensomotorischen und psychischen Entwicklung des Menschen im 1. Lebensjahr.

Dieses therapeutische Vorgehen ist im Fachbereich der NEUROLOGIE angezeigt, bei cerebral und spinal bedingten Bewegungsstörungen, bei peripheren Lähmungen sowie atrophischen und dystrophischen Muskelveränderungen im Kindes- und Erwachsenenalter.
E-Technik findet im Fachbereich der ORTHOPÄDIE bei Patienten mit Wirbelsäulen- Schulter- Arm- Hüfte- Knie- Fußproblematiken ihre Anwendung. E-TECHNIK findet im Fachbereich der INNEREN MEDIZIN bei Patienten mit Herzkreislauf- Gefäßerkrankungen, Rheuma und Atemwegserkrankungen ihre Anwendung. Neben den primären Zielen verbesserter motorischer Programmierung werden u.a. Wahrnehmung, Kognition, sowie emotionale und soziale Stabilität unterstützt.
Das Behandlungsverfahren geht von unterschiedlichen, an der Realmotorik orientierten Ausgangspositionen aus und ermöglicht durch den Einsatz verschiedener proprioceptiver Fazilitationen eine Beeinflussung der pathologisch veränderten Haltungs- und Bewegungsmuster. Hierbei macht sich E-TECHNIK über bestimmte Lagereaktionen, Schlüsselpunkte und/oder Aktionsverstärker (Auslösungszonen) das Antigravitationspotential zur Wiedererlangung realmotorischer Funktionsmuster zu Nutze.
Dementsprechend ist E-Technik eine integrative, komplexe an den Aufrichtungsmechanismen des Menschen orientierte neurophysiologische ganzheitliche Therapiemethode in der Kinder- und Erwachsenenbehandlung.

Diese Therapieform ist eine Weiterführung der medizinischen Trainingstherapie nach Rolf Gustavsen. Angewandt wird diese Therapieform vorwiegend in der ambulanten Rehabilitation der Orthopädie, Chirurgie oder Traumatologie .Nach schwereren Verletzungen, Operationen oder chronischen Schmerzzuständen weist der Körper durch die Ruhigstellung der entsprechenden Gelenke deutliche Defizite auf. Diese sollen funktions- und sportartspezifisch rehabilitiert werden.
Zur vollständigen Wiederherstellung der verletzten Struktur wird dafür zusätzlich zur Physiotherapie und physikalischen Therapie das medizinische Aufbautraining eingesetzt.
In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Ärzten, Sportlehrern und Physiotherapeuten wird ein individueller Trainingsplan erstellt und in den Rehabilitationsablauf integriert. Je nach Ausstattung des Therapiezentrums wird das Training an Kraftmaschinen, Isokinetik Geräten und Kleingeräten wie Kreisel, Wackelbrett usw. durchgeführt.
Die Therapie beginnt meistens nach der Akutphase, in der die physiotherapeutische und physikalische Therapie im Vordergrund steht. In Absprache mit dem Therapeuten werden die erarbeiteten Fähigkeiten wie Kraft, Koordination und Stabilisation aufgegriffen und befundorientiert zur Verbesserung und Automatisierung an Rehabilitationsgeräten weiter vertieft.

Wie lange schon Massage angewandt wird, ist nicht genau bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie im Altertum, schon wie bei den Römern, in der Antike und zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten ähnlich wie die Bäderkultur zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wurde.
Von der klassischen Muskelmassage, wie wir sie heute kennen, müssen die Sonderformen Bindegewebsmassage, Vibrationsmassage (Atemhilfsmassage) sowie die Akupunkt- und Reflexzonenmassage abgegrenzt werden.

Die Grifftechniken der klassischen Massage haben sich fortentwickelt. Man wendet bei der klassischen Muskelmassage Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an.

Die klassische Massage wird eingesetzt zur:

  • besseren Durchblutung
  • Lockerung
  • Dehnung
  • Trophikverbesserung
  • Entkrampfung der Muskulatur

und zum besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken)
Angewendet wird sie bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Lumbago, Arthrose, Schulter- und Hüftgelenkschmerzen, Myalgien, zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen, Verletzungen etc. und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Auch prophylaktisch kann Massage angewendet werden, wie z.B. bei Leistungssportlern zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke muskuläre Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung (Detonisierung) sowie nachher als Entmüdungsmassage.
Angebracht ist eine klassische Massage auch bei Personen, die ständig eine sehr einseitige Belastung haben oder sich in ungünstiger Haltung (Fehlhaltung, Fehlstatik) befinden, wie z.B. Fliesenleger, Serviererinnen, Zahnärzte um einige zu nennen. Hier kann man vorbeugend mit Massage behandeln um schwerwiegenden Erkrankungen vorzubeugen

Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab-und Weiterführung) der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. Bei der Bauchtiefdrainage wird auch unter Einbeziehung des Atemrhythmus in die Tiefe gearbeitet, so wie auch bei einigen Spezialgriffen z.B. am Adduktorenspalt. Ansonsten wird überwiegend flächig gearbeitet.
Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen. Mit dieser Therapie können Lymphödeme (primärer und sekundärer Art), Phlebödeme (venöser o. postthrombotischer Art), traumatische Ödeme, Morbus Sudeck, artifizielle und ischämische Ödeme, rheumatische Ödeme, chronisch entzündliche Ödeme, (Sklerodermie, Strahlenschädigungen), Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen), Lipödeme und idiopatische Ödeme behandelt werden. Eine große Bedeutung hat die Manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt worden sind.

Naturmoor wird in Moorgebieten beispielsweise im Allgäu gestochen. Es kann nun ebenfalls in Schlammform oder als Moorbad angewandt werden.
Eine häufige Anwendungsform sind aber auch einmal verwendbare Naturmoorkompressen. Hierbei handelt es sich um fest gepresstes Naturmoor, welches mit einer durchlässigen Vliesschicht überzogen ist und ebenfalls direkt auf den Körper aufgetragen wird.
Naturmoor kann über die rein termische Wirkung auch eine Wirkung aus den restlichen Pflanzenbestandteilen erzielen, die darin enthalten sind. Es wird daher beispielsweise auch bei „rheumatischen Erkrankungen“ eingesetzt.

Reflexzonen sind umschriebene Bereiche der Haut (Hautzonen nach Head), der Muskeln (Muskelzonen nach McKenzie), des Bindegewebes (Bindegewebszonen nach Teirich-Leube), der Fußsohle (Fußreflexzonen nach Marquardt), in die sich Störungen verschiedener Organe projizieren.
Die Zonen dienen u. a. der Diagnostik. Durch spezifische manuelle Techniken können entstandene Verspannungen normalisiert, d. h. dem übrigen Gewebszustand angeglichen werden. Hierdurch werden die entsprechenden funktionellen Störungen beeinflusst und damit entstandene Beschwerden verbessert.

Diese Therapie wird eingestzt bei gereitzten und entzündeten Gelenken.
Mit einem Kaltlauft Gerät der Firma Zimmer verabreichen wir eine Kältetherapie wobei die Kaltluft mit – 32° auf den Körperteil geblasen wird.

Bei den Laserstrahlen handelt es sich physikalisch um künstlich erzeugte monochromatische, kohärente, fast parallel verlaufende Lichtstrahlen mit einer hohen Energiedichte.
Die biologische Wirkung (Photobiostimulation) auf das menschliches Gewebe basiert auf einer energetischen Regulation, die u. a. die zelluläre (Steigerung von ATP-Synthese, Mitose, Zellstoffwechsel u. a.), die regulative (Erhöhung der Mikrozirkulation, Phagozytose, Senkung der Mastzellendegranulation u. a.) und die neurophysiologischen Ebenen (Senkung der Reizschwelle und Reizleitung u. a.) einbezieht.
Der klinische Einsatz umfasst u. a. die Unterstützung von antiphlogistischen Prozessen (Pyodermien, Tendinitiden, Tendovaginitiden, Periarthropatien, Chondropathien, Arthritiden u. a.), antiödematösen Zuständen (traumatische Weichteilschwellungen, lokale lymphatische Ödeme, postoperative Wundödeme u. a.), gewebereparativen Prozessen (traumatische Weichteilverletzungen, postoperative Wund-/Narbenbehandlung, chronische Gewebedefekte, allergische/infektiöse Dermatosen, Ostepathien u. a.), neurolytischen Prozessen /Myopathien, myofaszialen Syndromen u. a.) und hyp-/analgetischen Behandlungen (traumatische periphere Neuropathien, Neuroparesen, Kompressionsneuralgien, Zephalgien u. a.).

Die Softlaserbehandlung kann als transkutane oder intraluminale Punkt- oder Flächenbestrahlung, zur Stimulation von lokalen Schmerzpunkten (Tender und Trigger Points u. a.) und als Laserpunktur Anwendung finden.
Die meist verwendeten Softlaser haben eine effektive Geräteleistung zwischen 10 und 50 mW und liegen mit ihrem Lichtspektrum im nahen Infrarotbereich (760 bis 900 nm). Bei der therapeutischen Anwendung sind optische (Reflexion, Refraktion, Streuung u. a.) und gewebespezifische Aspekte sowie die Kontraindikationen zu beachten. Die Softlaseranwendung ist risikoarm und einfach zu handhaben. Insgesamt besitzt sie eine grosse therapeutische Breite, geringe Nebenwirkungen (Rötung im Bestrahlungsfeld, leichte Gewebespannung u. a.), die zwischen 1 und 5 % liegen sowie eine effektive und umfassende Kombinationsfähigkeit mit anderen physiotherapeutische Maßnahmen.

Schon seit dem 19. Jahrhundert weiß man, dass der elektrische Strom zu Heilzwecken verwendet werden kann. Im 20. Jahrhundert wurde eine Reihe von Verfahren der Elektrotherapie entwickelt.
Anwendung findet die Elektrotherapie heute unter anderem zur Schmerzbehandlung, bei Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Lähmungen und Muskelschwäche.

Wie wird die Behandlung durchgeführt ?
Meist werden bei der Behandlung Elektroden direkt auf der Haut angebracht; seltener wird der elektrische Strom durch Wasser oder Öl geleitet. Eingesetzt werden elektrische Ströme mit verschieden hoher Schwingungszahl pro Sekunde (diese sogenannte Frequenz wird in der Einheit Hertz gemessen):

Elektrotherapie wird eingesetzt als:

  • Reizstromtherapie
  • Transkutane Elektrische Nervenstimulation
  • Interferenzstromverfahren

Darüberhinaus werden Bestrahlungsbehandlungen im Hochfrequenzbereich unter anderem zur Kurzwellentherapie (300 Kilohertz) zur Dezimeterwellen- und Mikrowellentherapie angewandt.

Reizstromtherapie
Reizstromtherapie dient in der Regel der Schmerzbehandlung, der Durchblutungsförderung und der Kräftigung der Muskulatur. Zu unterscheiden sind unter anderem die Ultrareizstrom-Therapie nach Träbert, die auch als Reizstrommassage bekannt ist, und der Einsatz von Reizstrom zur Behandlung geschwächter Muskulatur als s.g. Elektrogymnastik.

Reizstrommassage
Die Ultrareizstrom-Behandlung wird jeweils 15 Minuten lang durchgeführt. Unter den Elektroden sollte ein leichtes, vibrierendes Stromgefühl spürbar sein, jedoch ohne deutliches Zusammenziehen der Muskulatur. Anwendungsgebiete sind unter anderem akute oder chronische Schmerzzustände, Durchblutungsstörungen, Arthrosen, Prellungen, Zerrungen und Gelenkversteifungen.
Transcutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
Dieses Verfahren wird angewandt zur Behandlung von Schmerzen, insbesondere bei chronischen Schmerzzuständen. Es wird über zwei Elektroden mit einer Frequenz von 50-100 Hz appliziert. Ziel ist es dabei, durch die Beeinflussung von Nervenzellen im Rückenmark , dem s.g. „Schmerztor“ nach den Autoren „Melzack und Wall“ die Fortleitung des Schmerzes zu verhindern. Es kommt dabei durch die Anwendung der TENS zum Schließen dieses Schmerztores. Der Schmerz wird auch Stunden über die Anwendung hinaus nicht mehr über das Rückenmark nach oben geleitet.
Bei der Elektrogymnastik werden ebenfalls Elektroden direkt auf die Haut über Muskeln aufgebracht. Der applizierte Strom löst eine Kontraktion der darunter liegenden Muskulatur aus, wodurch eine Kräftigung des behandelten Muskels erfolgt. Eingesetzt wird das Verfahren insbesonder bei Lähmungserscheinungen der Muskulatur.
Die Jontophorese ist eine Möglichkeit, Medikamente einzuschleusen. Bei ihr wird unter eine Elektrode eine Salbe/Gel aufgetragen, wodurch die jeweils gleich gepolten Ionen in Richtung der Gegenelektrode fließen. Hierbei wird ausschließlich Gleichstrom verwendet. Die Polung ist abhängig von dem verwendeten Medikament.

Das Programm „Sanftes Rückentraining – Wohlfühl-Programm für den Rücken“ wurde in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität in Bayreuth entwickelt und besteht aus zehn je 75-minütigen Einheiten
In diesen Kurseinheiten erhalten Sie unter anderem wichtige Hinweise und Tipps zum rückengerechten Verhalten und zu einem gesunden Lebensstil. Damit Sie diese Informationen jederzeit parat haben und im Alltag umsetzen können, bekommen Sie in jeder Kursstunde eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Hinweise.
Des Weiteren erhalten Sie in den Einheiten die „Übungen der Woche“. Dies sind Kräftigungs-, Dehn- und Entspannungsübungen, die Sie in den Kursstunden kennengelernt haben und die Sie anschließend zu Hause selbstständig weiter ausführen können.
Die einzelnen Informationsblätter und die „Übungen der Woche“ werden in einer Mappe gesammelt. Damit haben Sie nach Beendigung des Kurses alle wichtigen Informationen zum rückengerechten Verhalten sowie ein Basisprogramm zur Muskelkräftigung, -dehnung und zur körperlichen und psychischen Entspannung zur Hand.

Kinesio-Taping – eine revolutionäre Therapie?
Kinesiotaping wird häufig noch als eine revolutionäre Therapiemethode bezeichnet. Dabei wird Kinesiotaping seit mehr als 30 Jahren mit großem Erfolg weltweit eingesetzt.
Die Kinesio-Taping Therapie ist in Japan, weiten Teilen Asiens und Amerika anerkannt und findet als ganzheitliche Therapieform mit einem ungewöhnlich breiten Therapiespektrum Anwendung.
Weltklasse-Sportler wie Ricco Groß oder Jan Koller sind nur zwei von vielen Profisportlern, die Kinesiotaping erfolgreich einsetzen. Dabei findet die Kinesio-Taping Therapie nicht nur Einsatz im Sport.
Mit Nachsorgekonzepten bei Krebsoperationen, Behandlung von Miktionsstörungen, Lymphdrainage, Hämatombehandlung, Muskelverspannungen bis hin zu Meridiantherapie und vielem mehr, ermöglicht die Kinesio-Taping Therapie einen wirkungsvollen Einsatz in der täglichen Behandlung.
Kinesio-Taping – eine revolutionäre Therapie!
Betrachtet man dieses breite Anwendungsspektrum, muss man auch heute noch von einer revolutionären Therapiemethode sprechen. Nur wenige Methoden verfügen über ein solch umfangreiches Behandlungsspektrum.

Sie ist eine der ältesten europäischen Meridiantherapien mit Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der klassischen Akupunkturlehre und wurde in den 50er und 60er Jahren in Deutschland von dem Masseur Willy Penzel entwickelt.
Seit 1971 wird die APM nach Penzel am einzigen deutschen Lehrinstitut für AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel in Heyen bei Bodenwerder im Weserbergland sowie in Österreich und in der Schweiz unterrichtet.
Die AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel arbeitet als Regulationstherapie auf der Grundlage der chinesischen Energielehre, wobei primär entlang der Meridiane massiert wird, die einen Energiemangel aufweisen. Sekundär kann der Akupunkturpunkt noch mitstimuliert werden. Bestandteil einer Behandlungsserie ist neben der Meridiantherapie auch die spezielle Narbenpflege und die energetische Wirbelsäulenbehandlung.
Krankheit ist eine Energieflussstörung!

Jeder Organismus bekommt bei der ersten Zellteilung im Mutterleib seine individuelle Grundlebensenergie mit auf den Weg. Diese Lebensenergie erhalten wir uns durch die täglich aufgenommene Nahrung, durch Luft, Licht und freudige positive Erlebnisse. Die „alten Chinesen“ ordneten die Lebensenergie nach den zwei Komponenten YIN und YANG. YIN ist das Weibliche, Irdische, Negative (aber nicht im Sinne von wertend, sondern nur unterscheidend), Feuchte, Kälte, verallgemeinert auch die Nahrung. YANG ist das Männliche, Kosmische, Positive, Heiße, Helle – verallgemeinert auch Luft und Licht. Beide Energiequalitäten sind gleich wichtig und befinden sich beim Gesunden in einem harmonisch-dynamischen Fließgleichgewicht!
Damit die Energie auch zirkulieren kann, benötigt sie ein Bahnensystem, die Meridiane. Auch hier unterscheidet man YIN- und YANG-Meridiane. Die YIN-Meridiane beginnen am Fuß, ziehen über die Innenseite des Beines zur Brust, über die Vorderseite der Schulter, durch die Ellenbeuge zur Handinnenseite. An den Fingerkuppen übergeben die YIN-Meridiane ihre Energie an die YANG-Meridiane, die von den Fingerspitzen über den Ellenbogen, die Schulter von hinten zum Kopf, über den Rücken, die Beine von hinten auf der Außenseite bis zu den Zehen ziehen. Hier schließt sich der Kreislauf. Wir sprechen deshalb auch von einem Energiekreislauf.

Das McKenzie Behandlungskonzept ist eine Methode zur Untersuchung und Behandlung von Wirbelsäulenschmerzen und Gelenkbeschwerden. Entwickelt wurde sie von dem Neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie und ist heute eines der anerkanntesten Wirbelsäulenverfahren weltweit (www.mckenzie.de).